Éliphas Lévi, mit bürgerlichem Namen Alphonse Louis Constant, wurde am 8. Februar 1810 in Paris geboren und verstarb am 31. Mai 1875. Schriftsteller, Okkultist und Gelehrter, gilt er als einer der Säulen der modernen Okkultismus. Ursprünglich für das Priesteramt bestimmt, verließ er das Priesterseminar aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit der katholischen Kirche, doch sein Interesse an Spiritualität und Geheimnissen verließ ihn nie.
Unter dem Pseudonym Éliphas Lévi widmete er sich dem Studium esoterischer Traditionen, der Kabbala und der Magie und wurde zu einer unverzichtbaren Figur in diesen Bereichen. Seine Werke, wie Dogme et rituel de la haute magie und Histoire de la magie, hatten einen erheblichen Einfluss auf das esoterische Denken in Europa und darüber hinaus. Er wird dafür anerkannt, alte mystische Traditionen mit modernen Konzepten verbunden zu haben und legte damit die Grundlagen des zeitgenössischen Okkultismus.
Mit einem gelehrten und poetischen Stil erforschte Éliphas Lévi vielfältige Themen wie Hermetik, Alchemie, Kabbala und zeremonielle Magie, während er eine tiefgehende philosophische und spirituelle Reflexion einbezog. Seine Arbeit inspirierte bedeutende Persönlichkeiten wie Aleister Crowley und bleibt eine wesentliche Referenz im Bereich der Esoterik.

















