Allgemeine Vorstellung von Thomas von Aquin
Thomas von Aquin (1225–1274) ist einer der größten Theologen und Philosophen des mittelalterlichen Christentums. Geboren in Italien, trat er trotz des Widerstands seiner Familie dem Dominikanerorden bei. Er ist berühmt dafür, die Gedanken von Aristoteles in die christliche Theologie integriert zu haben und so die Richtung des Thomismus zu begründen. Seine Hauptwerke, wie die Summa Theologica und die Summa contra Gentiles, sind zu Referenztexten in der katholischen Kirche geworden und haben Generationen von Philosophen und Theologen beeinflusst. Er wurde 1323 heiliggesprochen und 1567 zum Kirchenlehrer ernannt. Sein Fest wird am 28. Januar gefeiert.
Übersicht der Entsprechungen von Thomas von Aquin
| Funktion | Theologe, Kirchenlehrer |
| Patronat | Universitäten, Studenten, katholische Schulen |
| Fest | 28. Januar |
Symbole und Darstellungen von Thomas von Aquin
Thomas wird oft mit einem Buch dargestellt, das seine theologischen Schriften symbolisiert, und einer Feder, die an seine Arbeit des Nachdenkens und Lehrens erinnert. Die Sonne oder ein strahlendes Licht sind manchmal in seinen Darstellungen zu sehen, um die göttliche Erleuchtung seiner Gedanken zu symbolisieren. Als Kirchenlehrer wird er auch oft mit einer Taube in Verbindung gebracht, die den Heiligen Geist symbolisiert, der sein Denken leitet.
Mythen über Thomas von Aquin
Thomas ist bekannt für seine unermüdliche Suche nach Wahrheit durch Vernunft und Glauben. Eine der berühmtesten Legenden über ihn erzählt, dass er gegen Ende seines Lebens eine mystische Vision Christi hatte, nach der er erklärte, alles, was er geschrieben hatte, erscheine ihm im Vergleich zu dieser göttlichen Erfahrung „wie Stroh“. Er ist auch dafür bekannt, den Versuchungen der Welt widerstanden zu haben und trotz seiner enormen Gelehrsamkeit in großer Demut gelebt zu haben.




























