Details - Aradia - Das Evangelium der Hexen

Wenn Gerald Gardner als der Vater der Wicca-Bewegung gilt, kann man Charles Godfrey Leland als den Großvater dieser Strömung betrachten, und sein Werk Aradia als die Geburtsurkunde dieser Bewegung. Ursprünglich 1899 veröffentlicht, erforscht "Aradia" die Hexerei in Italien und inspirierte bedeutende Persönlichkeiten der Wicca wie Gerald Gardner, Doreen Valiente und Theda Kenyon.

Zum ersten Mal vollständig ins Französische übersetzt von Philippe Pissier, präsentiert dieser Text kontroverse Mythen und Praktiken, die Figuren wie Luzifer, Kain, Diana und Aradia vermischen. Leland beschreibt Zaubersprüche, die Götter und Geister zwingen, und scheut sich nicht, radikale Methoden zu lehren, damit Unterdrückte sich von ihren Herren befreien können, was die revolutionäre Leidenschaft der damaligen Zeit widerspiegelt.

Trotz der Kontroversen bleibt Aradia ein faszinierendes und reichhaltiges Werk für Wicca-Anhänger, Heiden, Hexen und alle, die sich für die Ursprünge der Hexerei interessieren. Das Vorwort von Vincent Capes und die Illustrationen von Anja Bajuk bereichern diese einzigartige Ausgabe.