Die Handfasting-Zeremonie, eine Tradition, die oft mit Wicca und anderen heidnischen Praktiken verbunden ist, ist eine Form der Feier der Vereinigung zwischen zwei Personen. So verläuft sie in der Regel:
-
Vorbereitung und Dekoration: Der Zeremonienraum wird vorbereitet und dekoriert, oft im Freien, um eine Verbindung zur Natur herzustellen. Manchmal werden Altäre mit symbolischen Gegenständen wie Kerzen, Kristallen, Blumen und Elementen, die die vier Elemente (Erde, Luft, Feuer, Wasser) repräsentieren, aufgebaut.
-
Eintritt der Teilnehmer: Die Teilnehmer, oft formell oder in ritueller Kleidung, betreten den heiligen Raum. Die Zeremonie kann mit einem Reinigungsritual beginnen, wie dem Durchschreiten von Räucherrauch.
-
Eröffnung der Zeremonie: Ein Zeremonienleiter, der ein wiccanischer Priester oder eine Priesterin sein kann, eröffnet die Zeremonie. Er oder sie kann die Elemente, die Himmelsrichtungen oder die Gottheiten anrufen, um die Vereinigung zu segnen.
-
Austausch der Gelübde: Die Partner tauschen ihre Gelübde aus. Diese Gelübde können persönlich sein und von den Partnern selbst verfasst werden. Sie drücken ihre Absichten, Hoffnungen und Verpflichtungen füreinander aus.
-
Der Handfasting-Akt: Der zentrale Moment der Zeremonie ist, wenn die Hände der Partner zusammengebunden werden, oft mit einem Band oder einer Schnur. Daraus stammt der Begriff „Handfasting“. Diese Geste symbolisiert ihre Vereinigung und ihr Engagement.
-
Segnung und Abschluss: Der Zeremonienleiter spricht Segnungen aus und schließt die Zeremonie. Er oder sie kann den Gottheiten danken und die Elemente entlassen.
-
Feier: Der Zeremonie folgt oft ein Fest oder ein Bankett, um die Vereinigung zu feiern.

















