Allgemeine Vorstellung des Heiligen Dominikus
Heiliger Dominikus von Guzmán, geboren 1170 in Alt-Kastilien (Spanien), ist der Gründer des Ordens der Predigerbrüder, besser bekannt als Dominikaner. Schon in jungen Jahren zeichnete er sich durch seine Askese, sein inniges Gebet und seinen Wunsch aus, den Glauben zu verteidigen. Nach theologischen Studien widmete er sich dem Kampf gegen Häresien, insbesondere den Katharern im Süden Frankreichs. Tief berührt von den geistigen und materiellen Leiden seiner Zeit, führte er ein Leben radikaler Armut, predigte das Evangelium und arbeitete an der Versöhnung der Seelen mit Gott. 1215 erhielt er vom Papst die Anerkennung seines Ordens, der sich der Predigt, dem Gebet und dem Studium widmete. Er starb 1221 in Bologna. Sein Fest wird am 8. August gefeiert.
Tabelle der Entsprechungen des Heiligen Dominikus
| Funktion | Gründer des Dominikanerordens |
| Patronat | Astronomen, Wissenschaftler |
| Festtag | 8. August |
Symbole und Erscheinungen des Heiligen Dominikus
Der Heilige Dominikus wird oft in dominikanischer Kleidung dargestellt, mit einem Buch und einem Pilgerstab, Symbole seiner Predigtmission. Eines der am meisten mit ihm verbundenen Symbole ist ein Hund, der eine Fackel hält, eine Vision seiner Mutter, die seine Rolle bei der Verbreitung des Glaubens in der Welt vorwegnahm. Manchmal wird er auch mit einem Rosenkranz dargestellt, da er als Initiator dieser Marienverehrung gilt.
Mythen über den Heiligen Dominikus
Zu den Wundern, die dem Heiligen Dominikus zugeschrieben werden, erzählt man, dass der Regen um ihn herum fiel, ohne ihn zu berühren, und dass Gegenstände, die in einen Fluss gefallen waren, unversehrt wiedergefunden wurden. Eine weitere berühmte Legende ist die, dass die Jungfrau Maria ihm das Rosenkranzgebet lehrte, das zu einem mächtigen Werkzeug zur Bekehrung von Häretikern wurde. Er soll auch Visionen von Franz von Assisi gehabt haben, noch bevor er ihn persönlich in Rom traf.




























