Vorstellung von Ceres
Ceres ist die römische Göttin der Landwirtschaft, der Ernten und der Fruchtbarkeit. Sie wird hauptsächlich mit dem Wachstum der Getreidearten und dem Schutz der Naturzyklen in Verbindung gebracht. Als Mutter von Proserpina (Persephone in der griechischen Mythologie) spielt sie eine zentrale Rolle im Mythos der Entführung ihrer Tochter durch Pluto. Dieser Mythos ist mit dem Jahreszeitenzyklus verbunden: Wenn Proserpina in die Unterwelt entführt wird, ist Ceres verzweifelt, was den Tod der Ernten (Herbst und Winter) verursacht, und wenn sie zurückkehrt, wird die Erde wieder fruchtbar (Frühling und Sommer). Ceres ist eine wohlwollende Gestalt, die für ihren Einfluss auf die Fruchtbarkeit der Erde und das menschliche Leben verehrt wird.
Entsprechungstabelle für Ceres
| Planet | Erde |
| Tag | Samstag |
| Nummer | 4 |
| Farben | Grün, Gold |
| Heilige Orte | Tempel der Ceres auf dem Aventin, Rom, Sizilien |
| Opfergaben | Getreide, Kuchen, Blumen, Wein |
Symbol und Erscheinung von Ceres
Ceres wird als reife Frau dargestellt, gekrönt mit Ähren oder mit einer Getreidegarbe oder einem Füllhorn (Symbol des Überflusses) in der Hand. Sie verkörpert Mutterliebe, Fruchtbarkeit und Nahrung. Ihre Attribute verbinden sie mit der Erde und dem Getreideanbau, den sie den Menschen beigebracht haben soll, was Sesshaftigkeit und den Aufstieg der Landwirtschaft ermöglichte.
Genealogie von Ceres
Ceres ist die Tochter von Saturn und Ops und somit Schwester von Jupiter, Neptun, Pluto, Vesta und Juno. Sie hatte eine Tochter, Proserpina, mit Jupiter. Proserpina wird von Pluto entführt, um Königin der Unterwelt zu werden, ein zentrales Ereignis in der römischen Mythologie, da es den Wechsel der Jahreszeiten begründet.























