Attribute
Midas ist eine berühmte Figur der griechischen Mythologie, hauptsächlich bekannt durch die Legende der „Goldenen Berührung“. Diese Geschichte veranschaulicht lebhaft die Themen Gier und die unerwarteten Folgen menschlicher Wünsche. Midas, obwohl ein sterblicher König und keine Gottheit, ist eng mit Erzählungen verbunden, die die Interaktionen zwischen Menschen und Göttern beleuchten.
Entsprechungstabelle
| Steine | Citrin, Orpiment |
| Planeten | Sonne (wegen ihrer Verbindung zu Reichtum, Macht und Königtum) |
| Tag | Sonntag (Tag, der mit der Sonne verbunden ist) |
| Verwandte Gottheiten | Dionysos (Gott, der mit Reichtum, Festen und Überfluss verbunden ist) |
| Kreaturen | Esel, Ameise |
| Pflanzen | Rose (Symbol für Reichtum und Wohlstand), Safran (Gewürz, das mit Reichtum und Königtum verbunden ist) |
| Zeichen | Löwe (wegen seiner Verbindung zu Königtum und Großzügigkeit) |
| Richtung | Süden (in vielen Traditionen mit Wärme und Reichtum assoziiert) |
| Sabbate | Nicht betroffen |
| Opfergaben | Goldene Amulette, Königsstatuetten, Opfergaben aus Früchten und Wein, Goldschmuck und Gegenstände aus massivem Gold |
Symbole und Erscheinungen
Midas ist nicht mit spezifischen religiösen Symbolen verbunden, aber Gold und Reichtum sind wiederkehrende Themen in den Geschichten über ihn. Diese Elemente symbolisieren Wohlstand sowie die potenziellen Gefahren von Geiz und übermäßigem Verlangen nach materiellen Gütern. Sie verkörpern die doppelte Natur des Reichtums als Quelle von Sicherheit und mögliche Ursache von Unglück.
Genealogie
| Eltern | Gordias Kybele |
| Gemahlin | Damodice |
| Kinder | Lityersès |
Mythen
Die bekannteste Legende von Midas ist die, in der er Dionysos um die Macht bittet, alles, was er berührt, in Gold zu verwandeln. Dieser Wunsch wird erfüllt, doch er wird schnell zum Fluch, als Midas weder essen noch trinken kann, weil seine Nahrung und Getränke ebenfalls zu Gold werden. Verzweifelt bittet er Dionysos, ihn von dieser Gabe zu befreien, was ihm gewährt wird. In einer anderen Geschichte beurteilt Midas einen Musikwettbewerb zwischen Apollon und dem Satyr Marsyas. Er bevorzugt Marsyas, was Apollon missfällt, der ihm daraufhin Eselsohren gibt, um sein mangelndes musikalisches Urteilsvermögen zu bestrafen.
Spirituelle Botschaft
Der Mythos von Midas hebt die Gefahren hervor, die mit Gier und übermäßigem materiellem Verlangen verbunden sind. Er betont die Bedeutung von Urteilsvermögen und Vorsicht bei der Formulierung von Wünschen und Entscheidungen. Midas lehrt, dass materieller Reichtum, obwohl verlockend, schnell zur Last werden kann, wenn er nicht mit Weisheit gewünscht oder verwaltet wird. Seine Geschichte erinnert auch daran, wie wichtig es ist, die einfachen und immateriellen Aspekte des Lebens zu schätzen und zu würdigen, und beleuchtet die wahren Quellen von Glück und Zufriedenheit, die oft jenseits des Materiellen liegen.























