Wie Sie vielleicht wissen, verbirgt sich hinter Aeternum ein kleines Unternehmen mit Sitz in der Bretagne (genauer gesagt im Süden des Finistère). Und es ist allgemein bekannt, dass dieses Gebiet im Rhythmus von Legenden, Mythen und mehr oder weniger bekannten magischen Praktiken lebt (Brocéliande, Merlin, die Fee Viviane, die Ausrichtungen und viele mehr). Um unser schönes Gebiet ins Rampenlicht zu rücken, werden wir regelmäßig wenig bekannte Legenden aus der bretonischen Geschichte veröffentlichen.
An der wilden, vom Wind gepeitschten Spitze des Cap Sizun, gegenüber den stürmischen Wellen des Atlantischen Ozeans, erzählen die Seeleute eine seltsame Geschichte, die Generationen überdauert. In den dunkelsten Nächten, wenn das Meer alles zu verschlingen scheint, was sich auf seinen Wellen wagt, erscheint manchmal in der Ferne ein flackerndes Licht. Dieses geisterhafte Feuer, ähnlich einer Laterne, tanzt im Wind und führt die verirrt gegangenen Schiffe.
Doch dieses Feuer ist kein gewöhnlicher natürlicher Leuchtturm oder eine Illusion durch Gischt. Der Legende nach handelt es sich um die gequälte Seele eines gestrandeten Seemanns, verraten von seinen eigenen Gefährten. Einst gehörte dieser Mann zu einer Mannschaft von Fischern, die die gefährlichen Gewässer des Cap Sizun befuhren. Ihr Boot transportierte eine wertvolle Ladung, Früchte eines außergewöhnlichen Fangs in der Hochsaison. Doch der Sturm kam.

Unter den heftigen Angriffen der Wellen war das Boot kurz davor zu sinken. Die Gefährten, von der Angst getrieben, ihre Beute zu verlieren, beschlossen, einen von ihnen zurückzulassen, verletzt und unfähig zu rudern. Der Mann wurde seinem Schicksal überlassen und von der Wut des Meeres mitgerissen. Man erzählt, dass seine letzten Worte, eine Mischung aus Gebeten und Flüchen, an den Ozean selbst gerichtet waren.
Seit diesem Tag kehrt der Seemann zurück, unfähig, Ruhe zu finden. Einige sagen, er wolle die Schiffe führen, damit sie nicht dasselbe Schicksal erleiden wie er, während andere glauben, er hoffe, die Gierigen und Unvorsichtigen in die Riffe zu locken, als Rache für seinen Verrat.
Das Feuer von Cap Sizun ist eine Warnung. Es erinnert die Seeleute daran, dass Gier und Verrat ins Verderben führen, sei es an Land oder auf See. Jedes Erscheinen dieses geisterhaften Lichts bleibt ein Geheimnis, ein Rätsel, das das Meer eifersüchtig bewacht.




























































































































