Aeternum ist ein kleines Unternehmen mit Sitz in der Bretagne (genauer gesagt im Süden des Finistère). Es ist bekannt, dass diese Region im Rhythmus von Legenden, Mythen und mehr oder weniger bekannten magischen Praktiken lebt. Um unser schönes Gebiet ins Rampenlicht zu rücken, werden wir regelmäßig weniger bekannte Legenden aus der bretonischen Geschichte veröffentlichen. Diese Woche erkunden wir die berühmte Suche nach dem Heiligen Gral.
Eines Abends, als die Ritter der Tafelrunde in Camelot versammelt sind, erfüllt ein übernatürliches Licht den Saal. Ein unbekannter Duft liegt in der Luft. In dieser heiligen Stille durchquert ein verhüllter Gegenstand den Raum, getragen von unsichtbaren Händen: der Heilige Gral. Kein Wort begleitet ihn, doch alle spüren, dass es ein Ruf ist.

Dieser Gral ist laut Legende der Kelch, den Christus beim letzten Abendmahl benutzte und den Joseph von Arimathäa später aufbewahrte, um das göttliche Blut zu tragen. Nach Bretagne gebracht, verschwindet er an einem heiligen Ort, unsichtbar für die Unreinen. Er zeigt sich nur den Auserwählten.
Angesichts dieses Wunders schwören die Ritter, ihn zu finden. Doch diese Suche ist kein gewöhnliches Abenteuer: Sie ist eine Prüfung des Glaubens, ein Spiegel der Seele, ein Weg zur Wahrheit. Viele scheitern. Gawain, treu aber stolz, verirrt sich in endlosen Prüfungen. Lancelot, der tapferste, sieht den Gral, kann ihn aber nicht erreichen, da seine Liebe zu Guinevere seine Reinheit befleckt hat. Er weint, akzeptiert jedoch das göttliche Urteil.
Nur drei Ritter kommen dem Geheimnis wirklich nahe: Bohort, der Treue; Perceval, der Unschuldige, der weise wurde; und Galahad, der Reine. Galahad ist für diese Suche geboren. Sohn von Lancelot und Elaine, ist er ohne Sünde, von Mönchen erzogen und von einer höheren Macht geführt.
Durch Visionen, Kämpfe gegen das Böse und symbolische Begegnungen erreichen die drei schließlich das Schloss des Grals, bewacht vom Fischerkönig, einem verwundeten Herrscher, der nicht heilen kann, solange der Gral verborgen bleibt. Dort erhält Galahad die letzte Offenbarung. Er wird eins mit dem Göttlichen. Nachdem er den Gral unverhüllt gesehen hat, stirbt er in Frieden, seine Seele wird in den Himmel aufgenommen.
Der Gral verschwindet mit ihm. Perceval wird Einsiedler. Bohort ist der Einzige, der nach Camelot zurückkehrt und die Geschichte trägt. Doch Arthur spürt, dass das Ende naht. Die Suche hat die Besten genommen, und das Königreich wird schwächer...




























































































































