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INHALTSVERZEICHNIS...
1. Das vom Priester geweihte Wasser |
Das geweihte Wasser, das in Kirchen verwendet wird, ist kein magisches Wasser und stammt auch nicht aus einer besonderen Quelle. Es ist gewöhnliches Wasser, das jedoch nach einem speziellen Gebet in einem anerkannten liturgischen Rahmen gesegnet wird. Was es verwandelt, ist nicht seine physische Zusammensetzung, sondern das Wort und die Absicht des Priesters, im Einklang mit der christlichen Tradition.
Es wird so zu einem Werkzeug des Segens, der Reinigung und des Schutzes, das den Gläubigen im Geist des Dienstes, des Friedens und des Glaubens zur Verfügung gestellt wird.
1. Das vom Priester geweihte Wasser
Der Priester spricht im von der Kirche vorgesehenen Rahmen ein Segensgebet über das Wasser. Dieses Gebet bittet Gott, das Wasser zu heiligen, damit es verwendet werden kann, um Gläubige, Gegenstände, Orte zu segnen oder bestimmte Sakramente zu begleiten. Es handelt sich nicht um eine persönliche Macht. Es ist ein Vermittlungsakt im Namen der Kirche.
In alten Formeln konnte der Priester auch etwas geweihtes Salz ins Wasser mischen, eine Geste, die Weisheit, Schutz und Reinigung symbolisiert.
Das Gebet variiert je nach Ritus (römisch, byzantinisch, gallikanisch), doch alle verfolgen dasselbe Ziel: das Wasser für einen bestimmten spirituellen Gebrauch zu weihen.
2. Wann wird es vorbereitet?
Geweihtes Wasser kann jederzeit vorbereitet werden, wird aber in der Regel vor einer Messe, an bestimmten religiösen Feiertagen oder auf Anfrage gesegnet. Es kann auch bei besonderen Segnungen geweiht werden: Reinigungsriten, Beerdigungen, Haus- oder Gegenstandssegnungen.
Während des Festes der Epiphanie oder der Osterwache wird das Wasser feierlich in längeren Zeremonien gesegnet, begleitet von symbolischen Gesten (Atem, Eintauchen der Kerze, Besprengung der Versammlung).
3. Und was passiert nach der Weihe?
Nach der Weihe wird das Wasser in Weihwasserbecken, Fläschchen oder Becken gegossen. Die Gläubigen können es in saubere kleine Gefäße entnehmen, für den persönlichen oder familiären Gebrauch. Geweihtes Wasser wird als heilig betrachtet, es muss daher mit Respekt aufbewahrt und auf die Erde oder an einen sauberen Ort entsorgt werden, wenn es nicht mehr verwendet wird.
Es ist keine festgelegte Formel, sondern ein lebendiger Akt, der an die Quelle allen Segens erinnert.
In jedem Tropfen geweihten Wassers liegt ein stilles Gebet, und in diesem Gebet eine ausgestreckte Hand zum Göttlichen.





























































































































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