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INHALTSVERZEICHNIS...
1. Welche Stellung hat es im Jahresrad? |
Litha ist das Sabbat, das die Sommersonnenwende markiert, den längsten Tag des Jahres. Es feiert die Sonne auf ihrem Zenit, die Kraft des Lichts, die Reife der Natur und den bevorstehenden Überfluss. Es ist ein Moment fragilen Gleichgewichts, kurz bevor sich das Rad sanft in Richtung Schatten dreht. Man verbindet es mit Kraft, Fruchtbarkeit, Freude und Dankbarkeit.
Litha ist nicht nur eine einfache Hommage an die Sonne. Es ist eine bewusste Pause auf dem Höhepunkt des Lichts.
1. Welche Stellung hat es im Jahresrad?
Litha steht gegenüber von Yule, der Wintersonnenwende. Wo Yule die Rückkehr des Lichts in der Dunkelheit ankündigte, kündigt Litha den Beginn des Abnehmens im Hellen an. Es ist der höchste Punkt, der Höhepunkt des Feuers, des Strahlens, des sichtbaren Wachstums.
Nach Litha beginnen die Tage langsam kürzer zu werden, auch wenn die Wärme noch zunimmt.
Dieses Sabbat markiert die Reife des Zyklus. Was zu Imbolc und Beltane gesät wurde, ist jetzt voll sichtbar, verkörpert, lebendig.
2. Was wird zu Litha gefeiert?
Es wird die Sonne, die Lebenskraft, die sich vorbereitenden Ernten, die Großzügigkeit der Erde gefeiert. Es ist ein Fest der Freude, Offenheit, Vitalität. Man dankt für das, was wächst, stärkt, was erblüht, und verbindet sich mit der Kraft des inneren und äußeren Feuers.
Es ist auch ein Moment sonniger Magie, Schutz, Segnung, Kreativität. Die zu Litha geernteten Pflanzen gelten als energiegeladen. Die an diesem Tag entzündeten Feuer sind Reinigungs- und Klärungsfeuer.
Es ist eine Zeit, das Leben in seinem vollen Licht zu ehren.
3. Welche Energie hat dieses Sabbat?
Litha trägt eine Energie von Fülle, Wärme, freudigem Überfluss. Es ist ein Fest, das sich dem offenen Himmel, hohen Kräutern, Tanz, Opfergaben zuwendet. Man arbeitet an Dankbarkeit, innerem Licht, der Magie des Augenblicks.
Aber es ist auch eine Schwelle: Das Licht erreicht sein Maximum... und beginnt dann zu schwinden. Es ist keine Traurigkeit, sondern eine Erinnerung an das Gleichgewicht. Nichts währt ewig. Selbst das Licht muss lernen, wieder zu sinken.
Es ist ein Fest stolz und friedlich, leidenschaftlich und erfüllt. Und im Licht von Litha feiert man das, was ist, hier und jetzt, mit all seiner Schönheit.






























































































































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