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Septarien
Septaria

Mineral-Grimoire

Septarien

3 Min. Lesezeit

Die Septarie ist ein vor Millionen von Jahren entstandenes Sedimentgestein, das durch seine rissförmigen, mit Mineralien wie Calcit, Aragonit und Ton gefüllten Muster gekennzeichnet ist. Ihr unverwechselbares Aussehen, das an ein Drachenei erinnert, macht sie zu einem ganz besonderen Stein.

Wie sieht das technische und wissenschaftliche Profil der Septarie aus?

Die Septarie ist eine Sedimentkonkretion, die hauptsächlich aus Calcit (CaCO₃), Ton und manchmal Aragonit besteht. Sie entsteht durch die Austrocknung und Schrumpfung karbonatreicher Schlämme, wodurch Risse entstehen, die sich anschließend mit ausgefällten Mineralien füllen und so ihre charakteristischen Muster bilden. Ihre Härte liegt etwa bei 3 bis 4 auf der Mohs-Skala, und ihre Dichte beträgt zwischen 2,6 und 2,7 g/cm³. Die vorherrschenden Farben der Septarie sind Braun, Gelb und Beige und entstehen durch das Vorhandensein verschiedener Mineralien und Oxide. Aufgrund ihrer zusammengesetzten Natur weist sie kein definiertes Kristallsystem auf.

Wo befinden sich die Vorkommen der Septarie?

Septarienvorkommen gibt es in verschiedenen Regionen der Welt. Bedeutende Exemplare wurden in den Vereinigten Staaten, insbesondere in Utah, sowie in Kanada, Australien, Marokko, Madagaskar und Frankreich, vor allem in der Drôme, entdeckt. Diese Formationen finden sich in der Regel in alten marinen Sedimentumgebungen, in denen bestimmte Bedingungen ihre Entstehung ermöglichten.

Wie selten ist die Septarie?

Die Septarie ist in einigen Regionen relativ häufig, doch große Exemplare oder Stücke mit besonders ästhetischen Mustern sind seltener und bei Sammlern begehrt. Ihre Beliebtheit in der Lithotherapie und als Dekoration hat außerdem zu einer steigenden Nachfrage auf dem Markt beigetragen.

Welche psychischen Eigenschaften und Wirkungen werden der Septarie zugeschrieben?

In der Lithotherapie ist die Septarie für ihre ausgleichenden und stabilisierenden Eigenschaften bekannt. Sie soll dabei helfen, das Selbstvertrauen zu stärken, die Kommunikation zu verbessern und den persönlichen Ausdruck zu fördern. Auf emotionaler Ebene vermittelt sie Ruhe und Gelassenheit und hilft dabei, Stress und Ängste zu überwinden. Darüber hinaus eignet sie sich zur Erdung, da sie dabei helfen soll, sich mit der Energie der Erde zu verbinden und sich zentrierter zu fühlen.

Welche Geschichte und Herkunft hat der Name Septarie?

Der Name Septarie leitet sich vom lateinischen septum ab, was „Trennwand“ oder „Barriere“ bedeutet, und bezieht sich auf die natürlichen Trennwände, die durch die mit Mineralien gefüllten Risse im Gestein entstehen. Die im 18. Jahrhundert entdeckte Septarie wurde 1796 von James Parker zur Herstellung eines natürlichen Zements verwendet, der als römischer Zement bekannt ist.

Welche bekannten Varianten der Septarie gibt es?

Septarien unterscheiden sich in ihrem Aussehen je nach mineralischer Zusammensetzung und Entstehungsbedingungen. Manche weisen stern- oder mosaikförmige Muster auf, mit Farben, die von Braun über Gelb bis hin zu Grau und Schwarz reichen. Die Unterschiede in Farbtönen und Mustern hängen von den vorhandenen Mineralarten und davon ab, wie sich die Risse im Laufe der Zeit gefüllt haben.

Welche Zuordnungen hat die Septarie?

In der Lithotherapie wird die Septarie dem Wurzelchakra zugeordnet, wo sie Erdung und Stabilität fördern soll, sowie dem Solarplexuschakra, wo sie dabei helfen soll, Willenskraft und Selbstvertrauen zu stärken. Auf astrologischer Ebene wird sie aufgrund ihrer stabilisierenden und energetisierenden Eigenschaften häufig den Sternzeichen Stier und Schütze zugeordnet.

Welche Legenden gibt es über die Septarie?

Die Septarie wird wegen ihres Aussehens, das an versteinerte Dracheneier erinnert, „Drachenstein“ genannt. Einer Legende zufolge sank in Neuseeland ein mit Septarienknollen beladenes Kanu und bildete an der Stelle des Schiffbruchs ein Riff.

Wie wird die Septarie gereinigt und aufgeladen?

Zur Reinigung der Septarie empfiehlt es sich, sie unter fließendes Wasser zu halten oder sie durch Räuchern mit weißem Salbei oder Palo Santo zu reinigen. Da es sich um einen relativ weichen Stein handelt, sollte die Verwendung von Salz oder chemischen Produkten vermieden werden. Zum Aufladen eignet sich das Licht des Mondes, insbesondere während des Vollmonds. Sie kann außerdem auf eine Quarzgruppe oder eine Amethystdruse gelegt werden, um ihre Energien zu verstärken.

Welche anderen Namen hat dieser Stein?

Neben „Drachenstein“ wird die Septarie aufgrund ihrer einzigartigen Struktur auch als Septarienkonkretion bezeichnet. Der Name Septarie bleibt jedoch die gebräuchlichste Bezeichnung für diesen Stein mit seinen faszinierenden Mustern.

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