Howlith ist ein Edelstein, der für seine weiße Farbe mit grauen Adern sowie für seine beruhigenden und stabilisierenden Eigenschaften bekannt ist. In der Schmuckherstellung und Lithotherapie wird er wegen seiner beruhigenden und harmonisierenden Wirkungen geschätzt.
1. Wie sieht das technische und wissenschaftliche Profil der Howlith aus?
Howlith ist ein hydroxyliertes Calcium-Borosilikat mit der chemischen Formel Ca2B5SiO9(OH)5. Er kristallisiert im monoklinen System und hat eine Härte von 3,5 auf der Mohs-Skala sowie eine Dichte von etwa 2,6 g/cm³. Seine Struktur ist meist massiv oder knollig, mit einer weißen Farbe, durchzogen von grauen oder schwarzen Adern, die ihm ein charakteristisches marmoriertes Aussehen verleihen.
2. Wo befinden sich die Vorkommen der Howlith?
Die wichtigsten Vorkommen von Howlith befinden sich in Kanada, insbesondere in Nova Scotia, sowie in den USA, vor allem in Kalifornien. Man findet ihn auch in Deutschland, Österreich, Italien und der Türkei. Jede Region produziert Exemplare mit einzigartigen Merkmalen, mit Variationen in den Adermustern und der Reinheit des Weißtons.
3. Wie selten ist Howlith?
Howlith ist ein relativ häufiger Stein. Allerdings sind Exemplare mit rein weißer Farbe und klar definierten Adern besonders in der Schmuckherstellung geschätzt und können begehrter sein.
4. Welche psychischen Wirkungen und Vorteile hat Howlith?
Howlith ist ein beruhigender Stein, der inneren Frieden und Entspannung fördert. Sein Einfluss hilft, Stress und Angst zu reduzieren und vermittelt so ein Gefühl von Ruhe und emotionalem Gleichgewicht. Howlith wird verwendet, um den Geist zu beruhigen, was ihn für Meditation und zur Verbesserung der Konzentration vorteilhaft macht. Er fördert auch Geduld und Toleranz, besonders in schwierigen Situationen, indem er hilft, Wut und Frustration loszulassen. Seine sanfte Energie unterstützt die emotionale Heilung und fördert eine tiefere Verbindung mit sich selbst. Im Raum platziert oder am Körper getragen, schafft Howlith eine Atmosphäre, die emotionale Heilung, Selbstreflexion und innere Harmonie begünstigt.
5. Wie ist die Geschichte und Herkunft des Namens Howlith?
Howlith wurde 1868 vom kanadischen Chemiker und Mineralogen Henry How in Nova Scotia, Kanada, entdeckt. Der amerikanische Geologe James Dwight Dana benannte ihn zu seinen Ehren. Aufgrund seiner Porosität wird Howlith oft gefärbt, um andere Steine wie Türkis zu imitieren, und wird dann unter dem Namen „Türquenit“ verkauft.
6. Welche bekannten Varianten von Howlith gibt es?
Howlith tritt hauptsächlich in Form von weißen Massen mit grauen oder schwarzen Adern auf. Aufgrund seiner Porosität wird er oft blau gefärbt, um Türkis zu imitieren, oder rot, um Korallen zu ähneln. Diese gefärbten Varianten sind jedoch nicht natürlich und werden hauptsächlich im Modeschmuck verwendet.
7. Welche Entsprechungen hat Howlith?
Howlith wird dem dritten Auge Chakra zugeordnet, das Intuition und Meditation fördert, sowie dem Kronenchakra, das spirituelle Verbindung und Weisheit erleichtert. In der Astrologie ist er mit den Sternzeichen Jungfrau und Zwillinge verbunden. Sein entsprechendes Element ist die Luft, die Kommunikation und Denken symbolisiert.
8. Welche Legenden sind mit Howlith verbunden?
Da Howlith eine relativ neue Entdeckung ist, gibt es keine alten Legenden dazu. Er wird jedoch von den amerikanischen Ureinwohnern auch „Stein des weißen Bisons“ genannt, wegen seiner Seltenheit und seiner weißen Farbe, die an den albino Bison erinnert, der in einigen Stämmen als heilig gilt.
9. Welche Methoden zur Reinigung und Aufladung von Howlith gibt es?
Zur Reinigung von Howlith empfiehlt es sich, ihn unter fließendem Wasser abzuspülen oder in eine Schale mit destilliertem Wasser zu legen. Das Räuchern mit Salbei oder Palo Santo ist ebenfalls wirksam. Zum Aufladen eignet sich besonders die Mondlichtbestrahlung, da längere Sonneneinstrahlung seine Farbe verändern kann. Er kann auch auf eine Quarz- oder Amethyst-Geode gelegt werden, um seine Energie wiederherzustellen.
10. Welche anderen Namen trägt dieser Stein?
Wenn er blau gefärbt wird, um Türkis zu imitieren, nennt man ihn Türquenit. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit Magnesit wird er manchmal mit diesem verwechselt.



























