Allgemeine Vorstellung des Apostels Simon der Zelot
Der heilige Simon, genannt der Zelot wegen seiner Zugehörigkeit zur jüdischen nationalistischen Bewegung der Zeloten, ist einer der zwölf Apostel Jesu Christi. Diese Gruppe setzte sich für die Befreiung Judäas von der römischen Herrschaft ein, oft mit Gewalt. Nach der Begegnung mit Jesus gab Simon jedoch diesen extremen Aktivismus auf und wurde ein Verfechter der universellen Liebe und des Friedens, die Christus predigte. Den Evangelien zufolge war Simon Zeuge vieler wichtiger Ereignisse im Leben Jesu, darunter das letzte Abendmahl, die Auferstehung und Pfingsten.
Symbole und Darstellungen des Apostels Simon der Zelot
Der heilige Simon wird oft mit einer Säge dargestellt, dem Symbol seines Martyriums gemäß der Tradition. Er soll wegen seines christlichen Glaubens mit einer Säge zersägt worden sein. Manche Darstellungen zeigen ihn auch mit einem Buch oder einem Kreuz, was seine evangelische Mission widerspiegelt.
Mythen und Legenden des Apostels Simon der Zelot
Die traditionellen christlichen Berichte besagen, dass der heilige Simon zuerst in Ägypten predigte, bevor er mit dem Apostel Judas nach Persien (dem heutigen Iran) zog, um dort zu evangelisieren, wo sie gemeinsam das Martyrium erlitten. Simon wird oft als ein eifriger Mann gesehen, der dieselbe Leidenschaft in seinen Glauben legte, die er zuvor in seine nationalistischen Überzeugungen investiert hatte.




























