François Villeneuve ist ein französischer Autor und Übersetzer, der sich auf keltische Traditionen und symbolische Welten des Druidismus spezialisiert hat. Bekannt wurde er durch seine Arbeit an mehreren Werken und Wahrsagespielen keltischer Inspiration, in denen er eine strukturierte Lesart der Mythen, der natürlichen Zyklen und der Figuren aus der druidischen Vorstellungskraft hervorhebt.
Sein Ansatz basiert auf dem Wunsch, alte Traditionen zugänglich zu machen, ohne sie in eine gelehrte Rekonstruktion zu zwängen. Er bemüht sich, eine lebendige Sicht auf die keltische Symbolik zu vermitteln, indem er Archetypen, Jahreszeiten und Naturkräfte mit der zeitgenössischen menschlichen Erfahrung verbindet. Durch seine Texte wird das Tarot zu einem Werkzeug der Reflexion und des Verständnisses des inneren Weges, statt nur zu einem einfachen Wahrsageinstrument.
Durch seine Schreib- und Adaptionsarbeit nimmt François Villeneuve einen diskreten, aber soliden Platz in der frankophonen Tarotlandschaft ein. Er trägt dazu bei, altes Erbe und moderne Sensibilität in Dialog zu bringen, indem er Werke anbietet, in denen die Symbolik lesbar, kohärent und tief in der keltischen Tradition verwurzelt bleibt.















